Erbschaft und Testament

Wir gestalten mit Ihnen gemeinsam Ihren Interessen entsprechende Testamente oder Erbverträge. Nach Eintritt eines Erbfalls beraten wie Sie über Ihre Rechte und Pflichten als Erbe oder Pflichtteilsberechtigter und vertreten Sie sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich im Rahmen der Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft.

Errichtung von Testament und Erbvertrag

Jeder von uns wird sich eines Tages von diesem Leben, seinen Verwandten und Freunden verabschieden müssen. Aber ist es Ihnen gleich, was danach geschieht – ob sich die Kinder streiten oder vertragen, ob das Lebenswerk verschwendet oder weitergeführt wird? Auch wenn der Gedanke daran keine Freude macht, sieht jeder die Notwendigkeit, für diesen Fall Vorsorge zu treffen. Vieles muss bedacht werden, besonders, wenn im Unternehmen ein Generationswechsel ansteht. Ohne Vorsorge tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Danach gilt, dass die eigenen Abkömmlinge den Eltern und Geschwistern immer vorgehen.

Neben den Abkömmlingen erbt auch immer der Ehegatte oder Lebenspartner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Soweit Sie den Eintritt der gesetzlichen Erbfolge nicht wünschen, können Sie diese durch Testament oder Erbvertrag einschränken oder ausschließen. Die Testierfreiheit wird durch das BGB jedoch nicht grenzenlos garantiert. Nicht zuletzt sind auch die steuerlichen Folgen eines Erbfalls zu bedenken.

Wir beraten Sie über die Zulässigkeit letztwilliger Verfügungen und suchen mit Ihnen optimale Gestaltungsvarianten zur Verfassung eines Testamentes.

Rechte und Pflichten der Erben

Als Erbe haften Sie grundsätzlich für die Nachlassverbindlichkeiten. In vielen Fällen hat der Erbe keinen Überblick über die Erblasserschulden, Pflichtteilsansprüche, Vermächtnisse oder Auflagen. Die Entscheidung über eine Ausschlagung der Erbschaft muss jedoch innerhalb sehr kurzer Zeit erfolgen.
Wir helfen Ihnen, den Nachlass durch das Einholen von Auskünften zu ermitteln und beraten Sie nach dem Eintritt des Erbfalls über Ihre Rechte und Pflichten. Auch im Fall der Kenntniserlangung von einer überschuldeten Erbschaft nach Ablauf der Ausschlagungsfrist zeigen wir Ihnen Möglichkeiten, die Erbschaft haftungsrechtlich zu beschränken oder noch nachträglich auszuschlagen.

Durchsetzung von Pflichtteilsansprüchen

Ein Pflichtteilsanspruch entsteht, wenn ein nächster Familienangehöriger als gesetzliches Erbe durch Testament oder Erbvertrag direkt oder indirekt von der Erbfolge ausgeschlossen ist. Auch nichteheliche Kinder gehören nunmehr zu den gesetzlichen Erben. Der Pflichtteilsanspruch ist in seiner Höhe gesetzlich genau bestimmt und richtet sich nach dem Wert des Vermögens zum Zeitpunkt des Erbfalls. Auch sieht das BGB eine Pflichtteilsergänzung nach Schenkungen vor, die der Erblasser innerhalb der letzten 10 Jahre vor seinem Tode gemacht hat.
Wir prüfen nach Erörterung die bestehenden Pflichtteilsansprüche und unterstützen Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche.

Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft

Mehrere Erben werden gemeinsam Rechtsnachfolger des Erblassers und Mitglieder der Erbengemeinschaft. Alle Gegenstände des Nachlasses gehören ihnen gemeinschaftlich "zur gesamten Hand". Sie können über den Nachlass nur gemeinsam verfügen. Jeder Erbe kann die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft fordern, die oft erst im Rahmen eines langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzung vollzogen werden kann und bei Grundstücken oft zu einer Teilungsversteigerung führt.
Wir beraten und vertreten Sie im Rahmen einer Erbauseinandersetzung.

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Professor Dr. Karsten Simoneit

Professor Dr. Karsten Simoneit
Honorarprofessor für Wirtschaftsrecht

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