24. März 2014 / Verbraucherrecht
Änderung von Flugzeiten

Reiseveranstalter müssen sich an die bei Pauschalangeboten in den Reiseunterlagen genannten Flugzeiten halten und dürfen sich mit ihren Vertragsklauseln keine spontanen Änderungen der Flugzeiten vorbehalten. Dies hat nunmehr der Bundesgerichtshof (BGH) mit seinem Urteil vom 10.12.2013 – X ZR 24/13 klar gestellt. Geklagt hatte der bundesweit tätige Dachverband der Verbraucherzentralen der Bundesländer. Beklagte Reiseveranstalterin war die TUI. Die Karlsruher Richter erklärten zwei Klauseln in den allgemeinen Reisebedingungen der TUI für unwirksam, in denen die Festlegung von Flugzeiten und die Verbindlichkeit von Informationen des Reisebüros über Flugzeiten geregelt werden sollten. Darin hieß es: „Die endgültige Festlegung der Flugzeiten obliegt dem Veranstalter mit den Reiseunterlagen. Informationen über Flugzeiten durch Reisebüros sind unverbindlich.“ Beide Klauseln benachteiligen nach Ansicht des BGH die Reisenden unangemessen und dürfen zukünftig nicht mehr verwendet werden.

Autor: Martina Kurtz

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Martina Kurtz

Martina Kurtz
Fachanwältin für Familienrecht

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