15. August 2007 / Immobilienrecht
Mangelbeseitigung bei Schimmelpilz

Wie der Bundesgerichtshof jüngst entschieden hat, erfordert eine ordnungsgemäße Mangelbeseitigung eines mit Schimmelpilz befallenen Dachstuhls die vollständige Beseitigung des Pilzes. Ein Mangel liegt daher vor, wenn das Holz nach Vornahme der Arbeiten weiterhin mit Schimmelpilzsporen behaftet ist. Dies gilt grundsätzlich selbst dann, wenn von diesem keine Gesundheitsgefahren für die Bewohner des Gebäudes ausgehen. Der Bauherr gerät nur dann in Annahmeverzug, wenn der Unternehmer geeignete Maßnahmen zur vollständigen Beseitigung des Mangels anbietet. Geschieht dies nicht, kann er nach Ablauf einer gesetzten Nachfrist die Mangelbeseitigung durch einen Dritten durchführen lassen und dem Auftragnehmer die Kosten auferlegen.

Autor: Professor Dr. Karsten Simoneit

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Martina Kurtz

Martina Kurtz
Fachanwältin für Familienrecht

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