25. November 2011 / Handel und Wirtschaft
Immobilienfonds – Enttäuschte Anleger fordern Schadensersatz

Angesichts der seit Jahren geringen Zinsen für Sparguthaben oder festverzinsliche Wertpapiere haben immer mehr Anleger versucht, alternative Anlageformen zu finden. Von den verschiedenen Finanzberatern wurden den anlagewilligen Bürgern als Alternative oft verschiedene Fondprodukte wie beispielsweise Filmfonds oder Immobilienfonds angeboten. Auch vor dem Hintergrund der Finanzkrise sind zahlreiche Immobilienfonds in Schieflage geraten. Die Folgen reichen von der Aussetzung der Rücknahme der Anteile über den Eintritt erheblicher Werteinbußen bis zur Insolvenz und dem damit verbundenen Totalverlust der Anlage.

Die Anlageentscheidung erfolgte oft aufgrund falscher Beratung durch die Vermittler oder irreführender bzw. unvollständiger Angaben in den Prospektunterlagen. Zahlreiche Gerichtsentscheidungen zugunsten der Anleger belegen erhebliche Pflichtverletzungen der Berater oder der Initiatoren der jeweiligen Fonds.

Mit mehreren im Jahre 2011 ergangenen Entscheidungen hat nunmehr der Bundesgerichtshof die Stellung der geschädigten Anleger gestärkt. Nach der Rechtsprechung müssen insbesondere Anlagevermittler richtig und vollständig informieren. Der Vermittler darf sich dabei nicht allein auf die Prospektangaben der Gründer des Fonds verlassen. Er muss insbesondere das Anlagekonzept auf Plausibilität prüfen und zugleich kontrollieren, ob der Prospekt ein in sich schlüssiges Gesamtbild über das Beteiligungsobjekt gibt und die darin enthaltenen Informationen sachlich vollständig und richtig sind. Andernfalls haftet er für spätere Schäden der Anleger.

Autor: Professor Dr. Karsten Simoneit

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Martina Kurtz

Martina Kurtz
Fachanwältin für Familienrecht

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