18. Januar 2006 / Ehe, Familie, Lebensgemeinschaft
Zur Ersetzung der Einwilligung eines Vaters in die Adoption seines Kindes

OLG Saarbrücken 18.11.2004, BayObLG 17.03.2005

Die Einwilligung eines (inhaftierten) Vaters in die Adoption seines Kindes darf ersetzt werden, wenn er in der Vergangenheit keinerlei reales Interesse an seinem zu ihm keinen Kontakt haltenden Kind gezeigt hat, Unterhaltszahlungen verweigert hat und das Kind in eine neue Familie voll integriert ist und den für es sorgeberechtigten Partner seiner Mutter als seinen Vater betrachtet. Gemäß § 1748 IV BGB kann die Einwilligung durch das Gericht ersetzt werden, wenn das Unterbleiben der Adoption dem Kind zu unverhältnismäßigem Nachteil gereichen würde. Erforderlich ist stets eine umfassende Abwägung der Eltern- und Kindesinteressen.

Autor: Martina Kurtz

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Martina Kurtz

Martina Kurtz
Fachanwältin für Familienrecht

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