27. Januar 2014 / Ehe, Familie, Lebensgemeinschaft
Mutter darf Führerschein mit 17 Jahren erlauben

In dem entschiedenen Fall waren die Kindeseltern geschieden, die elterliche Sorge stand ihnen aber gemeinsam zu. Der Vater lehnte das Ablegen der Führerscheinprüfung mit 17 Jahren ab, da ihm der Sohn einige Jahre zuvor eine SMS mit beleidigendem Inhalt geschrieben habe. Der Sohn berief sich darauf, dass es ihm zeitlich leichter falle, den Führerschein schon mit 17 zu machen, da er im darauffolgenden Jahr die Abiturprüfung ablegen müsse.

Das Amtsgericht Hannover entschied, dass das Ablegen der Führerscheinprüfung dem Kindeswohl entspricht. Zur Begründung verwies das Gericht darauf, dass durch das begleitete Fahren junge Menschen unter Anleitung üben könnten, weswegen die Unfallzahlen bereits zurückgegangen seien. Für das Kindeswohl sei es daher positiv, wenn der Sohn unter Anleitung der Mutter nach dem Erwerb des Führerscheins begleitet fahren darf. Die Weigerung des Vaters, die sich aus einer alten SMS ergebe, sei eine sachfremde Erwägung und das aus der Weigerung angestrebte pädagogische Ziel sachfremd und zweckverfehlt.

Autor: Martina Kurtz

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Martina Kurtz

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Fachanwältin für Familienrecht

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