27. Juni 2012 / Ehe, Familie, Lebensgemeinschaft
Ausschluss des Versorgungsausgleichs bei untergeschobenem Kind

Das Verschweigen der möglichen Vaterschaft eines anderen Mannes stellt nach Ansicht des Bundesgerichtshofs (Beschluss vom 21.03.2012 – XII ZB 147/10) ein schweres Fehlverhalten dar, das zu einem vollständigen oder teilweisen Ausschluss des Versorgungsausgleichs führen kann. In dem vom BGH entschiedenen Fall hatte es die Ehefrau unterlassen, ihren Ehemann darüber aufzuklären, dass er möglicherweise nicht der leibliche Vater des in der Ehe geborenen Sohnes ist. Nachdem durch Einholung eines Sachverständigengutachtens festgestellt worden war, dass der in der Ehe geborene Sohn nicht vom Ehemann abstammt, sah das Gericht es als gerechtfertigt an, den Versorgungsausgleich für denjenigen Teil der Ehezeit auszuschließen, in dem die Ehefrau ihrem Ehemann die mögliche Abstammung des Kindes von einem anderen Mann verschwiegen hat.

Autor: Martina Kurtz

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Martina Kurtz

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Fachanwältin für Familienrecht

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