10. November 2011 / Auto & Verkehr
Nutzungsausfallentschädigung nach einem Verkehrsunfall auch für Fahrräder

Wird bei einem Verkehrsunfall ein Fahrrad beschädigt, kann der schuldlos Geschädigte vom Schadensverursacher Nutzungsausfallentschädigung für sein Fahrrad verlangen. Das Amtsgericht Ratzeburg (Urteil vom 30.12.2010 – 15 C 313/09) sprach dem Unfallgeschädigten Nutzungsausfall für 35 Tage in Höhe von 195,90 € (täglich ca. 5,60 €) zu, da das Fahrrad in dieser Zeit nicht genutzt werden konnte. Die bereits vom BGH aufgestellten Erwägungen hinsichtlich der Kommerzialisierung der Benutzungsmöglichkeit von Kraftfahrzeugen wurden seitens des Gerichts auf Fahrräder übertragen, da auch diese einen Mietzins haben. Das Landgericht Lübeck hat dieses Urteil bestätigt (Urteil vom 08.07.2011 – 1 S 16/11).

Autor: Martina Kurtz

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Martina Kurtz

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Fachanwältin für Familienrecht

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